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BASTA! – Wo kommen wir her?

  • 1994 aus einer Hausbesetzung hervorgegangen, von engagierten Jugendlichen gegründet und in 8.000 Arbeitstunden aufgebaut
  • entstanden, um einen Treffpunkt und Club für alternative und linke Jugendliche zu errichten
  • im Laufe der Jahre als Ort für vielfältige, in ehrenamtlichem Engagement organisierte, kulturelle Veranstaltungen und Treffpunkt etabliert
  • nach und nach Lösung vom linken Spektrum, stattdessen toleranter Ort für kulturelle Vielfalt abseits von kommerziellen Einrichtungen
  • immer wieder wie im familiären Kreis von Älteren an Jüngere weiter gegeben, dadurch einerseits wechselnde Ansprechpartner, andererseits immer frischer Wind im alten Fundament

BASTA! – Wer sind wir?

  • ein seit der Eröffnung am 20. August 1994 von Jugendlichen selbst verwaltetes und ausschließlich ehrenamtlich in Trägerschaft des Holzwurm e.V. betriebenes weltoffenes Jugend-, Kultur- und Begegnungszentrum von und für Schüler, Studenten, Auszubildende, Berufstätige, Arbeitslose und Zivildienstleistende
  • ein Platz, an dem sich derzeit rund 40 Jugendliche und junge Erwachsene auf unterschiedlichste Weise ehrenamtlich engagieren, sei es in der Planung und Organisation von Veranstaltungen, bei Reparatur- und Reinigungsarbeiten oder bei Behördengängen
  • ein kleines Haus mit einem überschaubaren und vielfältig nutzbaren Veranstaltungsraum
  • ein Ort, an dem Jugendliche die Möglichkeit haben, aktiv Jugendkulturarbeit zu gestalten und Veranstaltungen selbst zu organisieren
  • ein Begegnungszentrum deutscher und polnischer Jugendkultur, in dem eine gewaltfreie und weltoffene Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen und auch Jugendkulturen wie an kaum einem anderen Ort in Görlitz möglich ist
  • ein Verein, aus dem heraus weitere junge Vereine erwachsen sind, so etwa der Kulturkombinat 15° e.V., der mittlerweile
    fünf deutsch-polnische Open-Air-Konzerte organisiert hat und dabei vom Holzwurm e.V. personell unterstützt wurde
  • ein Haus, an dem immer wieder Bauarbeiten anstehen, so wurden beispielsweise 2010 in Zusammenarbeit von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern mit regionalen Fachfirmen die sanitären Einrichtungen im Haus von Grund auf erneuert
  • ein Zentrum, das unabhängig von Parteien und politischen Gruppierungen agiert
  • ein Ort, der politisch rechtsgerichteten Menschen offenbar auch nach vielen Jahren ein Dorn im Auge ist: beim Altstadtfest wurde das (verschlossene) Haus am 25. August 2007 von Neonazis mit Pflastersteinen angegriffen, hierbei gingen mehrere Fenster zu Bruch

BASTA! – Was bieten wir?

Ein vielfältiges Kultur- und Bildungsprogramm:

  • Konzerte und DJ-Veranstaltungen (mit Künstlern aus der Region und der ganzen Welt)
  • Vorträge
  • Diskussionsrunden
  • Lesungen, Leseabende
  • Theaterveranstaltungen
  • Filmvorführungen
  • Spieleabende
  • thematische Abende
  • Diashows
  • Workshops
  • Treffpunkt für verschiedene Jugendinitiativen und Beteiligung an Netzwerkprojekten mit Vereinen wie 15° e.V., Second Attempt e.V., Adrenalin e.V. und Die Türmer e.V.
  • Veranstaltungen mit Begegnungscharakter für deutsche und polnische Jugendliche

Und zusätzlich einen Ort, an dem vereinsinterne genauso wie -externe Jugendliche sich ungestört treffen und austauschen, Projekte planen und/oder miteinander Spaß haben können.

BASTA! – Wie sehen unsere Strukturen aus?

nur zwei Gremien:

  • wöchentliches Plenum, in dem alle aktuellen Fragen besprochen werden, die alte Woche ausgewertet und die neue geplant wird – immer Sonntag, nach 18 Uhr
  • Vorstand aus sechs jungen Leuten, die die wichtigsten Dinge besprechen, Baumaßnahmen planen und finanzielle Aufwendungen beschließen
  • das Plenum als offener Ort, an dem auch Gäste, Nachbarn und neue Engagierte jederzeit mit Anregungen, Kritik und Fragen willkommen sind
  • der Vorstand als geschlossene Gruppe, die sich wenn nötig Personen mit Fachwissen hinzuzieht und die je nach Bedarf, teilweise jede Woche, teilweise nur jeden zweiten Monat, zusammentritt

BASTA! – Was wollen wir?

  • ein grenzübergreifendes, alternatives Jugendkulturangebot schaffen
  • Entfaltungsmöglichkeiten für junge Menschen anbieten
  • Selbstständigkeit und Verantwortung junger Menschen fördern
  • sozialen Rückhalt für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene bieten
  • Ehrenamt und Engagement fördern

BASTA! – Wovon leben wir?

  • Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Getränkeverkauf
  • Zuschüsse (bisher vom Jugendamt des Landkreises und von der Stadt Görlitz)
  • Spenden
  • Stiftungen für konkrete Projekte

BASTA! – Welche Probleme hatten wir?

  • 1994 die Sanierung einer völligen Ruine (größtenteils aus eigenen Mitteln)
  • in den Anfangsjahren und teilweise auch später noch Übergriffe durch rechtsradikale Jugendliche (Steinewurf, Vandalismus bis hin zu Körperverletzung)
  • 2001 die Schließung aufgrund von baulichen Auflagen (Notausgang, Außentreppe)
  • daraufhin die Finanzierung der Baumaßnahmen zur Auflagenerfüllung, um das Haus ein Jahr später wieder eröffnen zu können
  • Ende Oktober 2005 die Auflage, bis Ende Juni 2006 eine Lüftungsanlage zu installieren, damit verbunden die Androhung einer Schließung
  • daraufhin die Finanzierung (über 20.000 €) der Baumaßnahmen zum Einbau einer auf die Räumlichkeiten zugeschnittenen Anlage zur Auflagenerfüllung (über eine groß angelegte Spendenaktion, im Rahmen derer ein breiter Rückhalt innerhalb der Bevölkerung spürbar war, sowie über Stiftungen)
  • verschlissene oder defekte Heizung, Einrichtungsgegenstände und Veranstaltungstechnik, die das Arbeiten sehr erschwert und immer wieder zu zeit- und geldaufwändigen Reparaturen geführt haben.
  • daraufhin immer wieder Ersatzinvestitionen aus Stiftungsmitteln, Spendengeldern und aus den im Getränkeverkauf erzielten Einnahmen

BASTA! – Welche Probleme haben wir?

  • durch stetig steigende laufende Kosten (Gas, Strom, Wasser/Abwasser, Miete, Reparaturen, GEMA …) ist es immer schwieriger, den Betrieb aufrecht zu erhalten
  • Freistaat und Landkreis kürzen bei der Jugendarbeit, doch ohne einen jährlichen Zuschuss zu den laufenden Kosten wird es nicht möglich sein, das Haus dauerhaft weiter zu betreiben
  • beim Landkreis eine neue Förderrichtlinie, in die wir nicht passen – alle Hoffnungen konzentrieren sich nun auf die Kommune

BASTA! – Wie lösen wir die Probleme?

  • geringe Eigenmittel und großes ehrenamtliches Engagement
  • Unterstützung (bisher) durch die Stadt und den Landkreis Görlitz
  • Unterstützung durch regionale Firmen
  • Freunde, Förderer, Sponsoren, Stiftungen

BASTA! – Was haben wir demnächst vor?

  • alternative Jugendkultur von jungen Leuten für junge Leute in Görlitz nicht aussterben lassen
  • regelmäßige Veranstaltungen mit einem breiten inhaltlichen Spektrum immer von September bis Juni
  • innerhalb der Sommerpause stets Reparaturarbeiten und Erneuerungen im Haus
  • im August ein mehrtägiges Programm zum 19. Geburtstag des Jugendkulturzentrums, der einen wichtigen Jahreshöhepunkt darstellt
  • aufwändige Veranstaltungsreihen wie das Görlitzer Kantinenlesen, BASTA!Bashment, Fat Eggs goes Görlitz und den Strickzirkel fortführen und um weitere neue Veranstaltungen ergänzen

BASTA! – Wo wollen wir hin?

  • kontinuierliche Weiterführung der bisherigen Arbeit mit vielfältigen und qualitativ hochwertigen kulturellen und bildenden Veranstaltungen
  • weiterer Ausbau der deutsch-polnischen Arbeit und der Kontakte zu polnischen Künstlern
  • langfristige Sicherung der Finanzierung der laufenden Kosten
  • parallel Durchführung weiterer Baumaßnahmen
  • weitere Investitionen in das Haus



Kommentare

  1. Ingo sagt:

    Hallo Leute,

    wir sind eine kleine Krach-/Grindcore-Band aus Jena/Thüringen und würden gern auch einmal bei euch spielen. Hörpröben unter http://www.myspace.com/cacadeluna.

    Wir freuen uns drauf, wenn es einmal klappt!

    Grüße aus Jena,

    Ingo von caca de luna

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Oktober 2017 BASTA! Görlitz

Oktober 2017 BASTA! Görlitz